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Gemeinsam Herausforderungen zu meistern ist eine der Kernaufgaben der Trägerschaften von Kehrichtverwertungsanlagen (KVA) im Kanton Zürich und dies auf politischer, strategischer und operativer Ebene. In der gemeinsamen Kapazitäts- und Investitionsplanung unter der Federführung der Baudirektion des Kantons Zürich wurden im Jahr 2016 und damit fünf Jahre nach der letzten grossen Planungsrunde die neusten Fakten und Prognosen hinterlegt. So konnte die Notwendigkeit der Erneuerungsprojekte in den Jahren 2025 und 2030, insbesondere der Bau der dritten Linie in Zürich-Hagenholz, aufgezeigt werden.
Das Jahr 2016 hat wiederum bestätigt, wie schnell sich Mengenströme verändern und Entsorgungsengpässe entstehen können. Bei niedrigen Energieerlösen und weiter sinkenden Materialerlösen gerät aber die Entsorgungssicherheit zunehmend unter Druck, was sich mittelfristig negativ auswirken könnte. Gesamthaft können wir dennoch auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken.

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Während des ganzen Jahres 2015 konnten die fünf Zürcher Werke voll ausgelastet werden, die Verfügbarkeit von brennbaren Abfällen war zu jeder Zeit gegeben. Es wurden insgesamt 761 000 Tonnen angeliefert, dies entspricht einem Plus von 8000 Tonnen gegenüber der Planung. Ein erfreuliches Resultat, zeigt es doch, dass die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten funktioniert. Auch im Berichtsjahr war es gelungen, Entsorgungssicherheit, Kundenorientierung und Innovation aufeinander abzustimmen. Veränderungen bei den Entsorgungskapazitäten und verschiedene Bemühungen für zusätzliches Recycling in der Schweiz verändern unser Umfeld dauernd. Dank vorausschauender Planung und der Zusammenarbeit mit mehreren ausserkantonalen Anlagen ist es gelungen, die Veränderungen aufzufangen.

Weitere Details finden sie unter diesem Link

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Mit den ersten Pilotkursen für die "Auftrags- und Fremdfirmenbetreuung" konnte das Kursangebot weiter ausgebaut werden. Spannend waren vorallem der Umgang mit der eigenen Wahrnehmung der Sicherheitskultur und die Anwendung dieser auf Fremdfirmen. Offen und sachlich wurde über die gelebte Sicherheit diskutiert und Schritt für Schritt erarbeitet, welche Vorgaen seitens der Gesetzgebung massgeblichen Einfluss darauf haben. Mit aktuellen Beispielen aus den verschiedenen KVA's konnte der Praxisbezug nocheinmals vertieft werden. Ingesamt ein gelungener Start.

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Die Daten für die ZAV Weiterbildungskurse im Herbst 2015/Frühjahr 2016 sind nun auf der Homepage veröffentlicht (Kursprogramm). Insgesamt bieten wir in Zürich und Thun fünf Kurse an total 14 Daten an, die auf die Bedürfnisse der verschiedenen in Kehrichtheizkraftwerken und Recyclinghöfen tätigen Berufsgruppen zugeschnitten sind. Bei allen Kursen wird grossen Wert auf den Praxisbezug gelegt, das Gelernte soll sofort im Betrieb angewendet werden können.

Wenn Sie das Programm gerne in gedruckter Form erhalten, genügt ein kurzes Mail an weiterbildung@z-a-v.ch. Wir senden Ihnen dieses umgehend zu.

Wir freuen uns sehr, wenn es uns gelungen ist, Sie neugierig zu machen und wir Sie in einem der Kurse begrüssen dürfen.

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Die fünf Kehrichtheizkraftwerke (KHKW) im Kanton Zürich haben im Berichtsjahr 775'000 Tonnen Abfall verwertet. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 0.1%. Aus diesem Abfall konnten 641'500 MWh Wärme und 455'400 KWh Strom produziert werden. Aus den Verbrennungsrückständen wurden 9'600 Tonnen Eisenmetalle und  3'000 Tonnen Nichteisenmetalle wie Aluminium und Kupfer zurückgewonnen.

Im Tätigkeits- und Umweltbericht 2014 sind wie gewohnt weitere interessante Zahlen und Statistiken zu finden. Ebenso sind Informationen zu den Schwerpunktthemen Logistik, Betriebscontrolling und Ausbildung enthalten.

Download_Umweltbericht_2014.pdf